AsylwerberInnen selbstständig unterbringen

Wie man AsylwerberInnen selbstständig unterbringt

Burgenland

BITTE INFORMIEREN SIE SICH VORAB BEI DER AKTUELLEN BETREUUNGSSTELLE

  1. Antrag auf privaten Umzug immer bei der Diakonie Flüchtlingsdienst Wohnberatung bzw. dem/r zuständige SozialbetreuerIn im aktuellen Asylquartier.
  2. Im Burgenland gibt es einen eigenen Mietvertrag. Diesen erhalten Sie von der Wohnberatung.
  3. Übermittlung von Mietvertrag und anderen Informationen über die Wohnsituation (Skizzen, Fotos) an Diakonie Flüchtlingsdienst Wohnberatung.
  4. Eröffnung eines Beihilfekontos.
  5. Nach der Genehmigung des Mietobjekts: Möglicher Termin für Übersiedlung wird bekannt gegeben.
  6. Abmeldung der Grundversorgung im momentanen Quartier und Anmeldung im neuen Quartier (Grundversorgung privat) erfolgt durch die Landesregierung.
  7. Umzug (auf eigene Kosten) + eigenständige Ummeldung (Meldezettel)
  8. Betreuung: AsylwerberInnen müssen selbstständig zu den Betreuungsstellen fahren: 7400 Oberwart, Wiener Str. 1 Di & Do 9-12, Mi 9-15; 7000 Eisenstadt, Beim Alten Stadttor 9a, Di & Do 9 – 12

Kärnten

BITTE INFORMIEREN SIE SICH VORAB BEI DER AKTUELLEN BETREUUNGSSTELLE DER ASYLWERBERINNEN

  1. Voraussetzung für den Privatverzug: weiße Karte (Zulassung zum Asylverfahren in Österreich)
  2. Antrag auf privaten Umzug: Beim Referat für Flüchtlingswesen in Kärnten  entweder vor Ort oder per Email. Benötigte Unterlagen: weiße Karte, Mietvertrag oder Prekariumsvertrag (maximale Miete inkl. Nebenkosten: Einzelperson: 180€, Familie mit 1 Erwachsenen: 290€, Familie mit 2 Erwachsenen: 340€)
  3. Wenn Genehmigung da ist wird das aktuelle Asylquartier* informiert. Der Asylwerber, der in Landesquartieren untergebracht ist, muss den Quartiergeber und den Regionalbetreuer des Quartiers vom Umzug in Kenntnis zu setzen hat. Der Regionalbetreuer kann die Unterlagen (Mietvertrag) auch prüfen.
  4. Selbstständiger Umzug & Ummeldung beim Meldeamt.
  5. Antrag auf Grundversorgung privat bei Referat für Flüchtlingswesen in Kärnten stellen. Unterlagen: Mietvertrag/Prekariumsvertrag, Zahlungsnachweis der Vergebührung bei Mietvertrag, neuer Meldezettel, weiße Karte.
  6. Betreuung: Keine mobile Betreuung, bei selbstständigem Umzug.

*Wenn die AsylwerberInnen in den Bundesquartieren Krumpendorf oder Althofen untergebracht sind, muss das Referat Flüchtlingswesen erst die Überstellung in die Kärntner Grundversorgung ansuchen. Bis dieser administrative Vorgang abgeschlossen ist, muss noch mit dem Umzug gewartet werden!

Niederösterreich

BITTE INFORMIEREN SIE SICH VORAB BEI DER AKTUELLEN BETREUUNGSSTELLE DER ASYLWERBERINNEN

Aus Asylquartier:

  1. Antrag auf privaten Umzug bei Sozialbetreuung des bisherigen Flüchtlingsquartiers oder Zentrale. (Wald- und Mostviertel: Diakonie St. Pölten; Industrieviertel: Caritas Wr. Neustadt, Weinviertel: Caritas Korneuburg)
  2. Betreuungsorganisation übernimmt Anmeldung zur privaten Grundversorgung.
  3. Unterlagen: Mietvertrag oder Prekariatsvertrag, Meldezettel, weiße Karte (auch Personen mit grüner Karte dürfen privat wohnen, sie müssen nur ein Konto eröffnen. Dies ist bei der Erste Bank jedenfalls möglich)
  4. Betreuung: Die Asylquartiere werden von SozialbetreuerInnen der Caritas im 2-Wochen-Takt angefahren.

Achtung: Vor dem Umzug sollte kein Meldezettel ausgestellt werden, da man in Gefahr läuft, ohne Bewilligung des Umzugs durch die BH aus der Grundversorgung zu fallen. Empfohlene Vorgangsweise: Mietvertrag dem/der BetreuerIn bringen, BetreuerIn erledigt Antragstellung. Mit Beginn der vertraglichen Mietdauer mit Meldezettel, Kontokarte, Ausweis, Kopien der Aufenthaltsberechtigungen (weiße Karten) und bezahlter Vergebührung des Mietvertrags zum jeweiligen Sozialamt auf der BH gehen und Antrag auf private Grundversorgung stellen.

 

Aus Traiskirchen

  1. AsylwerberInnen müssen im Besitz der weißen Karte sein (laufendes Asylverfahren)
  2. Abmeldung bei Diakonie Flüchtlingsdienst in Traiskirchen. Benötigte Unterlagen: Kopie der weißen Karte, IFA Zahl (auf Klientenkarte)
  3. Antrag auf Aufnahme in private Grundversorgung: Meldezettel, Kontonummer, Mietvertrag/Prekariatsvereinbarung, Vergebührungsnachweis bei Mietvertrag, Kopie der Aufenthaltsberechtigungskarte an wohnberatung.noe@diakonie.at schicken. Diese übernehmen die Anmeldung.
  4. Betreuung: AsylwerberInnen müssen selbstständig zur zugeteilten Betreuungsstelle fahren.

 

Oberösterreich

BITTE INFORMIEREN SIE SICH VORAB BEI DER AKTUELLEN BETREUUNGSSTELLE DER ASYLWERBERINNEN

  1. Für den Privatverzug werden Deutschkenntnisse vorausgesetzt (Ein A1 Sprachzertifikat wird aktuell nicht verlangt).
  2. Antrag auf privaten Umzug bei Betreuungsorganisation des bisherigen Asylquartiers (Caritas oder Volkshilfe). Diese leitet den Antrag an die Grundversorgungsstelle der Landesregierung weiter. Der Flüchtling bleibt weiter in der Betreuung der Organisation, die Grundversorgungsleistungen werden über die Organisation ausgezahlt.
  3. Nötige Unterlagen: vergebührter Mietvertrag, Meldezettel, weiße Karte
  4. Betreuung: AsylwerberInnen müssen selbstständig zur Betreuungsstelle fahren.
    • Betreuungsstelle Caritas OÖ – Rainerstraße 15, 4600 Wels (ab 10.3.2015: Sophiengutstraße 20a, 4020 Linz)

Achtung: Mietzuschuss gibt es nur bei einem vergebührten Mietvertrag

Salzburg

BITTE INFORMIEREN SIE SICH VORAB BEI DER AKTUELLEN BETREUUNGSSTELLE

Aufgrund der derzeitigen Situation bzw. der großen Anzahl an Asylwerbern sind die Voraussetzungen, die die Grundversorgung Salzburg üblicherweise für privates Wohnen verlangt hat – und zwar sechs Monate Aufenthalt im Quartier vor Privatverzug und Vorlage des A1-Sprachzertifikates – ausgesetzt.

  1. Voraussetzung für privaten Umzug: weiße Karte (laufendes Asylverfahren)
  2. Antrag auf privaten Umzug vorab bei jeweiligem/r SozialbetreuerIn im Asylquartier oder bei der Caritas, Plainstraße 83, 5020 Salzburg. Unterlagen für Antrag: Mietanbot oder Mietvertrag/Prekariumsvertrag, weiße Karte
  3. Nach Genehmigung:  Abmeldung vom Asylquartier.
  4. Übersiedlung & Ummeldung beim Meldeamt.
  5. Ummeldung auf Grundversorgung privat bei SozialbetreuerIn oder Caritas, Plainstraße 83. Unterlagen:  Mietvertrag/Prekariumsvertrag, Meldezettel neu, ggf. Bestätigung der Vergebührung
  6. Betreuung: AsylwerberInnen müssen selbstständig zur Betreuungsstelle fahren.

Steiermark

BITTE INFORMIEREN SIE SICH VORAB BEI DER AKTUELLEN BETREUUNGSSTELLE DER ASYLWERBERINNEN

  1. RegionalbetreuerIn (Caritas Steiermark) über Privatverzug informieren. (nötig: genaue Adressangabe) –> RegionalbetreuerIn meldet Vorhaben privat zu verziehen bei Landesflüchtlingsbüro.
  2. Privatumzüge sind grundsätzlich genehmigt, dennoch auf Rückmeldung warten, da das Landesflüchtlingsbüro prüft, ob es sich nicht um eine Scheinadresse handeln könnte.
  3. Übersiedlung + Ummeldung bei Meldeamt
  4. Vergebührter Mietvertrag + aktueller Meldezettel an RegionalbetreuerIn. –> RegionalbetreuerIn stellt Antrag auf Mietzuschuss und Verpflegungsgeld.
  5. Betreuung: AsylwerberInnen müssen selbstständig zu Betreuungsstellen fahren.

Achtung: Mietzuschuss gibt es nur mit einem vergebührten Mietvertrag!

Tirol

BITTE INFORMIEREN SIE SICH VORAB BEI DER AKTUELLEN BETREUUNGSSTELLE DER ASYLWERBERINNEN

  1. In Tirol braucht es vorab grundsätzlich keine Genehmigung zum Umzug. Um sicher zu gehen, dass der neue Wohnraum den Erhalt von Grundversorgung privat und Mietzuschuss ermöglicht, können die Unterlagen (Mietanbot, weiße Karte)  vorab von den Tiroler Soziale Dienste gesichtet und überprüft werden.: Flüchtlingsheim Mentlberg (Mentlbergstraße 23, Innsbruck) beim Parteienverkehr (Mi. 08:00-11:00). Oder Sie informieren sich direkt beim Land Tirol, welche das Privatwohnen bewilligt: 0512 508 7671 (Markus Prauchert)
  2. Aktuelles Asylheim über bevorstehenden Umzug informieren.
  3. Übersiedlung & Ummeldung bei Meldeamt.
  4. Antrag auf Grundversorgung privat bei Tiroler Soziale Dienste. Unterlagen: neuer Meldezettel, Mietvertrag/Prekariumsvertrag und bei Untervermietung der Mietvertrag des Hauptmieters, weiße Karte. Entweder direkt bei der/dem SozialbetreuerIn im aktuellen Flüchtlingsheim oder im Flüchtlingsheim Mentlberg (Mentlbergstraße 23, Innsbruck) beim Parteienverkehr (Mi. 08:00-11:00).
  5. Betreuung: AsylwerberInnen müssen selbstständig zur Betreuungsstelle fahren.

Vorarlberg

BITTE INFORMIEREN SIE SICH VORAB BEI DER AKTUELLEN BETREUUNGSSTELLE DER ASYLWERBERINNEN

  1. Das aktuelle Asylquartier muss informiert werden.
  2. Antrag auf private Unterbringung bei Flüchtlingskoordination vom Land Vorarlberg. Nötige Unterlagen: Mietvertrag, weiße Karte
  3. Warten auf Genehmigung des Antrags. Wenn Genehmigung da: Umzug und Ummeldung beim Meldeamt.
  4. Unterschriebener vergebührter Mietvertrag und neuer Meldezettel an Flüchtlingskoordination vom Land Vorarlberg schicken. Diese nimmt die Ummeldung in die Grundversorung privat vor.
  5. Betreuung: Die AsylwerberInnen werden mobil betreut.

Achtung: Mietzuschuss gibt es nur bei einem vergebührten Mietvertrag!

Wien

BITTE INFORMIEREN SIE SICH VORAB BEI DER AKTUELLEN BETREUUNGSSTELLE DER ASYLWERBERINNEN

Aus Wiener Flüchtlingsquartier:

  1. Im aktuellen Asylquartier bei SozialbetreuerIn Bescheid geben.
  2. Antrag auf privaten Umzug bei Caritas Asylzentrum: Meldezettel, Mietvertrag oder Prekariumsvertrag/Nutzungsvereinbarung, Vergebührungsnachweis im Falle eines Mietvertrages, Kopie der Aufenthaltberechtigungskarten der AsylwerberInnen, Versicherungsdatenauszug der WGKK
  3. Betreuung: AsylwerberInnen müssen selbstständig zur zugeteilten Betreuungsstelle fahren.

Aus Traiskirchen:

  1. AsylwerberInnen müssen im Besitz der weißen Karte sein (laufendes Asylverfahren)
  2. Abmeldung bei Diakonie Flüchtlingsdienst in Traiskirchen. Benötigte Unterlagen: Kopie der weißen Karte, IFA Zahl (auf Klientenkarte)
  3. Antrag auf Aufnahme in Wiener Grundversorgung bei Caritas Asylzentrum: Meldezettel, Kontonummer, Mietvertrag,   Vergebührungsnachweis im Falle eines Mietvertrag, Kopie der Aufenthaltberechtigungskarten der AsylwerberInnen, Versicherungsdatenauszug der WGKK
  4. Betreuung: AsylwerberInnen müssen selbstständig zur zugeteilten Betreuungsstelle fahren.